Alarmübung – Kellerbrand

Datum: 30. April 2019 
Alarmzeit: 15:00 Uhr 
Art: Sonstige 
Einsatzort: Schonungen - Rathaus 
Einsatzleiter: Schonungen 
Fahrzeuge: Löschgruppenfahrzeug 48/1, MZF 11/1, Rüstwagen 61/1, Tanklöschfahrzeug 20/1 
Weitere Kräfte: FF Löffelsterz, FF Mainberg, FF Marksteinach 


Einsatzbericht:

Rathaus in Flammen

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Kurz nach 15 Uhr heulten am Samstag den 27. April die Sirenen in der Großgemeinde Schonungen – Rauchentwicklung im Rathaus, so die Durchsage der Leitstelle Schweinfurt.

Im Realfall würde Bürgermeister Stefan Rottmann bei so einem Alarmstichwort den Verlauf wohl nicht so entspannt entgegen blicken. Er ist stolz auf seine Blauchlichtorganisationen und Ihre beeindruckende Leistung welche die 50 Teilnehmer aus den Wehren Mainberg, Marktsteinach, Löffelsterz und Schonungen sowie der BRK Bereitschaft Schonungen bei der gemeinsamen Frühjahrshauptübung an den Tag legten.

Simuliert wurde ein Brand in den Kellern des Gemeindehauses bei dem mehrere Personen vermisst werden. Während sich der erste Atemschutztrupp aus Schonungen durch die künstlichen Nebelschwaden in den Keller vortastete wurde zu Übungszwecken ein Außenangriff vorbereitet. Das dafür benötigte Wasser wurde mit der Vorbaupumpe des LF8 (Löschgruppenfahrzeug) aus der Steinach angesaugt und zur Einsatzstelle gefördert.

Im realen Einsatz würde man aufgrund der Gefahren für die im Innenangriff befindlichen Kräfte niemals zeitgleich die Flammen von Innen und Außen bekämpfen, erklärt der Leiter der Übung und erster Kommandant der Feuerwehr Schonungen Jan Bauer.

Dieser möchte auch die Zusammenarbeit mit den umliegenden Wehren fördern und lud zur gemeinsamen Frühjahrshauptübung ein. So bauten die Mainberger Floriansjünger eine zweite unabhängige Wasserversorgung für den Innenangriff auf und Marktsteinach/Löffelsterz stellten noch weitere Atemschutzgeräteträger. Innerhalb weniger Minuten konnten alle vermissten Personen gefunden und gerettet werden.

Plötzlich ertönte jedoch eine Hilfemeldung über ein verunfallten Atemschutzgeräteträger durch die Digitalfunkgeräte am Rathausplatz. Aber auch das war zum Glück wieder nur zur weiteren Übung. Schnell packten die Atemschutzgeräteträger gemeinsam an und retteten ihren Kollegen aus den tiefen der Gemeindezentrale.

Nachdem auch diese Notfallsituation gemeistert war galt die Übung als beendet. Anschließend wurden die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht, der nächste gemeinsame Einsatz kommt bestimmt.