Feuerwehrsport

Personen gerettet, Leiter bestiegen, Schläuche getragen, Fahrrad gefahren und vieles mehr. Aber vor allem geschwitzt wurde beim Feuerwehrsport am vergangenen Mittwoch dem 11. September.

Wo früher ein eher gemütliches Fußballspiel oder an schlechten Tagen ein Schwimmbadbesuch auf dem Plan stand, hatte sich unsere neue Feuerwehrsportbeauftragte Laura Felbier ein höchst anspruchsvolles Zirkeltraining ausgedacht. Das Ansehen der Feuerwehr in der Bevölkerung ist hoch, jedoch neigt der Trend dazu die Feuerwehr als ein modernes Dienstleistungsunternehmen anzusehen. So steigen auch die Anforderungen an die ehrenamtlichen Helfer. Gerade in Augen von Kindern sind Feuerwehrmänner und Frauen die wahren Superhelden. Ein Superheld benötigt jedoch auch eine körperliche Fitness. Diese galt es nun in der einstündigen Sporteinheit zu fördern.

Nach einer kurzen Aufwärmungsrunde um das Altenheim herum ging es dann ran an den Speck. Insgesamt 12 Stationen galt es von den anwesenden Feuerwehrdienstleistenden zu bewältigen. Die Intensität der Aufgabe durfte jeder für sich selbst bestimmen. Wichtig sei nur die einzelnen Einheiten komplett durchzuhalten, betonte Laura Felbier zu Beginn. An fast allen Stationen wurde ein Stück Feuerwehr integriert. So wurde zum Beispiel beim Fahrradergometer ein Pressluftatmer aufgesetzt, das Springseil aus einer alten Feuerwehrleine gebastelt oder die Unterbauschiebeblöcke als Hindernisse eingesetzt.

Obwohl so manch einer am nächsten Tag den Muskelkater gespürt hatte, waren alle Teilnehmer von der Übung begeistert.